Pfarrkirche Hl. Nikolaus

in Leutschach ...

Kirchliches Zentrum des Rebenlandes ist die Pfarrkirche in Leutschach, die in ihren architektonischen Dimensionen eine ?Kathedrale im Dorf? ist. Einzelne Ausstattungsstücke verweisen auf die lange Geschichte von der ersten romanischen Kirche bis in die Gegenwart.

Pfarrgeschichte

Um das Jahr 1200: Erste Kirche in Leutschach, geweiht dem hl. Nikolaus, dem Patron der Händler und Reisenden. Im Jahr 1250 ist Leutschach bereits eine eigene Pfarre, nachdem sie aus der Pfarre Leibnitz entlassen wurde.
Am 2. Jänner 1427 gewährt Papst Martin V. der Kirche von Leutschach einen Ablass.

1786 Eingliederung der Pfarre in die Diözese Graz-Seckau. Vorher hatte sie zur Erzdiözese Salzburg gehört. Seit diesem Jahr wird der Pfarrer von Leutschach auch zum Dechanten ernannt. Die Aufhebung des Dekanates erfolgt erst in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts.

1816 Renovierung der Pfarrkirche unter Dechant Krofitsch mit dem Anbau von Seitenkapellen Neben seinem Priesteramt beschäftigte er sich noch mit Mathematik und Architektur. Er schuf eine astronomische Uhr die heute als eines der wertvollsten Stücke des Wiener Uhrenmuseums in Wien gilt.

1901 Gründung eines Kirchenbauvereins zum Umbau und zur Vergrößerung der zu klein gewordenen Pfarrkirche

17. Mai 1908 Grundsteinlegung zur neuen Kirche

29. April 1911
Konsekration der neuen Pfarrkirche 1959 Renovierung der Pfarrkirche aus Anlass ?500 Jahre Markterhebung Leutschach?

1973-1977
Innen- und Außenrenovierung der Pfarrkirche

1977-1978
Renovierung und Umgestaltung des Pfarrhofes.

2008: Neugestaltung des Kirchvorplatzes