1000 jährige Linde

Linden zählen zu den langlebigen Bäumen und können nicht selten über 1000 Jahre alt werden. Die „1000-jährige Linde“, die an dieser Stelle stand, war ein besonderer Kultplatz.

Oftmals trafen sich hier viele Menschen, um unter der „Marien-Linde“ zu beten (lignum sanctum = heiliges Holz).

Geschichten erzählen, dass hier im Mittelalter auch Prozesstage abgehalten wurden. Im südsteirischen Mythenreich spielt die „1000-jährige Linde“ eine große Rolle.

In Vollmondnächten trafen sich hier Geister wie „Schabbock“ und „Trud“, „Hobergoaß“ und „Wilde Jagd“, um oft gemeinsam die Menschen zu erschrecken.

Noch vor einigen Jahrzehnten schnitzten Menschen in den Stamm Kreuze hinein, um den geplagten Geistern und unerlösten Seelen eine Raststätte zu ermöglichen.